Umfassender Bericht über den Goldabbau und die Goldaufbereitung
1. Einführung
Dieser Bericht bietet eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Analyse des Goldabbaus und der Aufbereitungsprozesse, wie sie im Graphviz-Diagramm dargestellt sind. Der Prozess ist auf maximale Goldrückgewinnung, operative Effizienz und Umweltverantwortung ausgelegt, wobei auf schädliche Chemikalien wie Quecksilber und Cyanid verzichtet wird.
2. Detaillierte Prozessbeschreibung
2.1 Erzvorkommen
Goldhaltige Erzvorkommen sind Gesteinskörper, die wirtschaftlich rentable Mengen an Gold enthalten, oft begleitet von anderen wertvollen Mineralen wie Silber oder Quecksilber, innerhalb geologischer Strukturen wie Adern, Lagerstätten, Placer- oder disseminierten Vorkommen, die durch Prozesse wie hydrothermale Aktivitäten, Sedimentation und Metamorphose entstanden sind.
- Beschreibung: Der goldhaltige Gesteinskörper, an dem der Abbau beginnt.
Wichtige Details:
- Gold ist in Quarzgängen oder alluvialen Ablagerungen eingebettet.
- Bergleute identifizieren hochgradige Zonen durch Probenahme und geologische Untersuchungen.
- Erz wird je nach Umfang manuell oder mit leichter Maschinenausrüstung abgebaut.
2.2 Förderung an die Oberfläche
Goldhaltige Erzvorkommen können je nach Tiefe und Zugänglichkeit abgebaut werden; beim Untertagebergbau werden Schächte abgeteuft, um tiefe Zugangstunnel zu schaffen, aus denen das Erz über vertikale oder geneigte Stollen gefördert wird. Bei oberflächennahem Erz erfolgt der Abbau meist im Tagebau, indem Schichten von Deckgestein stufenweise entfernt werden. In flacheren Gebieten kann auch oberflächennahe Grabung mittels Pflügen oder Baggern eingesetzt werden.
- Beschreibung: Der Prozess, Erz aus dem Untergrund an die Oberfläche zu bringen.
Wichtige Details:
- Lokale Bergleute betreiben kleine Schächte oder Tagebaue.
- Erz wird manuell, durch Sprengung oder Abkratzen gewonnen.
- Sicherheitsprotokolle verhindern Einstürze.
- Erz wird in Eimern oder Wagen zum Transport geladen.
2.3 Transport des Erzes
Der Transport des voluminösen, goldhaltigen Erzes von den abgelegenen Abbaugebieten zu den Aufbereitungsanlagen ist entscheidend, da er mit erheblichen logistischen Herausforderungen und Kosten verbunden ist. Effiziente Transportwege über Straße, Schiene oder Förderbänder gewährleisten einen kontinuierlichen Betrieb.
- Beschreibung: Transport des Erzes von der Mine zur Aufbereitungsanlage.
Wichtige Details:
- Kleine LKW, Motorräder oder Förderbänder transportieren das Erz.
- In abgelegenen Gebieten kann manuell oder mit Tieren transportiert werden.
- Erz wird bei Ankunft gewogen und dokumentiert.
2.4 Aufbereitungsanlage
In der Aufbereitungsanlage erfolgt das primäre Zerkleinern des Erzes mittels Brechern wie Backen- oder Kegelbrechern, gefolgt von einer feineren Mahlung in Kugel- oder Stabmühlen. Anschließend wird das Material durch Feingoldgewinnungsanlagen wie Jigs, Schüttelrinnen, Spiralen oder Zentrifugalabscheider verarbeitet, die Gold aufgrund von Dichteunterschieden vom Abfall trennen.
- Beschreibung: Zentrale Anlage, in der Erz in Gold umgewandelt wird.
Wichtige Details:
Zwei Geschäftsmodelle:
- Auftragsbasierte Verarbeitung: Bergleute zahlen eine Gebühr für die Aufbereitung.
- Direkter Ankauf: Die Anlage kauft Roherz von Bergleuten.
- Nachverarbeitung von Tailings: Reststoffe werden erneut gemahlen, um verbliebenes Gold zu gewinnen.
2.5 Erzförderer
Ein Erzförderer vor dem Backenbrecher reguliert den Zufluss von großen Gesteinsbrocken in den Brecher. Typisch sind vibrierende Sieb- oder Pan-Förderer, die kleinere Bruchstücke aussortieren und größere Steine zum Brecher leiten.
- Beschreibung: Mechanisierter Trichter, der den Erzfluss in den Brecher steuert.
Wichtige Details:
- Verhindert Verstopfungen im Brecher.
- Gewährleistet gleichmäßige Verarbeitungsgeschwindigkeit.
2.6 Backenbrecher
Der Backenbrecher ist eine industrielle Maschine zur primären Zerkleinerung von Gestein. Durch die Bewegung einer beweglichen und einer festen Backe wird das Material zerkleinert.
- Beschreibung: Primärer Brecher, der große Brocken in kleinere Stücke zerkleinert.
Wichtige Details:
- Reduziert Steine von ca. 30 cm auf 5 cm.
- Entscheidend, um Gold vor der Mahlung zu befreien.
2.7 Rock Impact Mills (#1 & #2)
Rock Impact Mills zerkleinern Erz mittels hoher Aufprallkräfte weiter, wodurch Goldpartikel aus dem Gestein freigesetzt werden. Sie arbeiten parallel für hohe Durchsatzraten.
- Beschreibung: Sekundäre Mahlgeräte, die zerkleinertes Gestein pulverisieren.
Wichtige Details:
- Nutzt hochgeschwindigkeits Hämmer.
- Quecksilberfrei, Gold wird rein mechanisch befreit.
2.8 Feingold-Rinnen (#1 & #2)
SYOGM Feingold-Rinnen erfassen Goldpartikel bis 5 Mikrometer und dienen als optimale Vorbereitung vor Leaching-Prozessen.
- Beschreibung: Schwerkraftbasierte Trennsysteme, die Goldpartikel auffangen.
Wichtige Details:
- Nutzung von Riffles, Matten und Wasserfluss.
- Hervorragende Rückgewinnungsrate.
2.9 Goldkonzentrat
Goldkonzentrat ist ein dichtes Gemisch aus freigesetztem Gold, Eisen- und Schwerfraktionen, das von leichterem Material wie Sand und Schlamm getrennt wurde.
- Beschreibung: Goldreiches Material aus Rinnen.
Wichtige Details:
- Enthält Gold + Schwarzer Sand (Magnetit, Hämatit).
- Weiterverarbeitung im Konzentratraum.
2.10 Konzentratraum
Der Konzentratraum dient der Aufbewahrung und Endverarbeitung des Goldkonzentrats.
- Beschreibung: Sicherer Bereich für die Endaufbereitung von Gold.
Wichtige Details:
- Aufwertung: Entfernung von Eisenpartikeln, Goldpanning, Feingoldausrüstung.
- Schmelzen & Analyse: Feuerprobe, Dichtemessung, XRF.
- Sicherheitsmaßnahmen: 24/7 Überwachung, Zugangskontrolle, Produktionsprotokolle.
2.11 Endgold & Einnahmen
Nach der Verarbeitung ist das Gold bereit für den Verkauf.
- Beschreibung: Fertiges Endprodukt.
Wichtige Details:
- Verkauf an Börsenhändler, Juweliere oder Zentralbanken.
- Einnahmen werden reinvestiert oder an Bergleute verteilt.
2.12 Konzentrateimer
Konzentrateimer speichern verbleibendes Material und ermöglichen die erneute Gewinnung von Gold.
- Beschreibung: Aufbewahrung für Rückstände.
Wichtige Details:
- Keine Abfälle: Auch verbrauchtes Material wird überprüft.
2.13 Tailings (Abfallmaterial)
Tailings sind Reststoffe nach der Aufbereitung, die umweltfreundlich weiterverarbeitet werden können.
- Beschreibung: Übriggebliebene Schlämme nach der Goldgewinnung.
Wichtige Details:
- Enthält noch 20-30% Gold.
- Weiterverarbeitung in Leaching-Tanks.
2.14 Leaching-Tanks
Leaching-Tanks dienen der restlichen Goldgewinnung aus Tailings, unter Nutzung chemiefreier oder umweltfreundlicher Laugungsmittel.
- Beschreibung: Chemiefreie Goldextraktion aus Reststoffen.
Wichtige Details:
- Nutzung von nicht-cyanidischen Laugmitteln (z.B. Jin Chan, Thiosulfat, Glycin).
- Sicherer für Umwelt und Personal.
2.15 Deponie
Die Deponie dient der Endlagerung von Reststoffen.
- Beschreibung: Endlager für verarbeitete Abfälle.
Wichtige Details:
- Befindet sich in bereits ausgegrabenen Gruben.
- Keine giftigen Chemikalien enthalten.
3. Hauptvorteile des Systems
✔ Quecksilber- & Cyanidfrei – Mechanisch und umweltfreundlich. ✔ Hohe Rückgewinnungsrate – Gold bis 5 Mikrometer. ✔ Sicher & transparent – Strikte Kontrollen verhindern Diebstahl. ✔ Nachhaltig – Tailings werden erneut aufbereitet.
4. Fazit
Dieses Goldaufbereitungssystem ist effizient, sicher und umweltfreundlich. Durch die Kombination aus mechanischem Zerkleinern, Schwerkrafttrennung und fortschrittlicher Laugung wird die Goldrückgewinnung maximiert, während Sicherheit und minimale ökologische Auswirkungen gewährleistet sind. Der Konzentratraum fungiert als Endkontrolle, um sicherzustellen, dass jedes Gramm Gold vor dem Marktabschluss gewonnen und dokumentiert wird.